Journalismus

Neugierig sein und viele Fragen stellen dürfen, das ist Teil des Wahlpflichtbereichs Journalismus. In diesem WPK können wir uns so richtig in ein Thema, das uns interessiert vertiefen und ganz viel recherchieren und darüber schreiben, berichten und erklären. Voraussetzungen und Grundlagen guten und glaubwürdigen Journalismus von Boulevardpresse unterscheiden zu können und im zweiten Schritt selbst seriöse Berichterstattung produzieren zu können, werden im Wahlpflichtbereich Journalismus innerhalb von drei Jahren gelegt.

Die Schwerpunkte im WPK Journalismus sind intern festgelegt.

So lernen SchülerInnen des Jahrgangs 8 zunächst die Printmedien kennen. Das heißt, dass sie Zeitungen und Zeitschriften analysieren, eine Exkursion zu einem Printmedium unternehmen und Grundlagen journalistischer Darstellungsformen kennenlernen; also wie schreibt man eine Meldung, eine Nachricht oder einen Bericht, und wie interviewt man eigentlich Menschen?

 

Schwerpunkt im WPK Journalismus Jahrgang 9 sind die Audiomedien, also alles was mit Hören zu tun hat. SchülerInnen erstellen daher ein Hörspiel oder -buch, hören Radiosendungen an und erstellen auch welche und gehen zu einem Radiosender, um das journalistische Leben von Radiomenschen kennen zu lernen. Darüber hinaus geht es weiter mit den journalistischen Formen; also was macht ein Feature aus und wie unterscheidet es sich von einer Reportage?

Schließlich konzentrieren sich SchülerInnen des Jahrgangs 10 im Wahlpflichtbereich Journalismus auf audio-visuellen Journalismus, das heißt auf Fernsehen und/oder Videobeiträge oder auch Erklärvideos. Dafür müssen sie natürlich auch wissen, wie die Profis das so machen. Daher analysieren sie einerseits Sendungen und besuchen andererseits ein Fernsehstudio.

Sowohl in Jahrgang 9 als auch 10 müssen SchülerInnen parallel zu journalistischen Darstellungsformen Technikkenntnisse erlernen. Für Audioproduktionen in Jahrgang 9 nutzen die SchülerInnen das freie Audio-Schnittprogramm audacity. In Jahrgang 10 schneiden sie an den Schulrechnern derzeit mit dem kostenpflichtigen Video-Schnittprogramm MagiX, das der Förderverein der RICARDA freundlicherweise mitfinanziert hat.