Florenzaustausch im Juni 2018

Florenzaustausch im Juni 2018

Das Interview mit Mathis L. und Friedrich S. aus der 10A führte Maja K. aus der 10C.

Wie war die Stimmung in der deutschen Gruppe?
Mathis: Die Stimmung war überraschend gut, gerade weil wir ja auch eine Gruppe bestehend aus verschiedenen Klassen waren. Man hat sich sehr gut kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen.

Wie war das Leben in einer fremden Familie?
Friedrich: Bei mir war es sehr nett, ich habe bei einem Jungen und seiner Mutter gelebt, welche sehr nett war. Ich hatte ein eigenes Zimmer und es gab immer gut zu Essen.
Mathis: Ich habe in einer sehr großen Familie gelebt. Meine Austauschpartnerin hat drei Brüder, von den zwei zuhause leben. Es war noch ein zweiter Gastschüler in der italienischen Familie. Wir wurden toll auf genommen, alle waren sehr offen.

Habt ihr das Schulsystem dort kennengelernt?
Friedrich: Wir waren einen Tag in der Schule, wo wir mit den Italienern/innen Deutsch gelernt haben. Wir waren jedoch keinen weiteren Tag dort.
Mathis: Ich habe mit der Familie darüber geredet. An unserer Partnerschule Gobetti-Volta gibt es zwei Schulzweige: einen mit sprachlichem Schwerpunkt und einen mit technischem Schwerpunkt. Außerdem ist das Punkte/ Notensystem dort anders und manche Schulen haben auch am Samstag Unterricht.

Habt ihr dort typische Sehenswürdigkeiten besichtigt?
Friedrich: Wir haben den Dom besichtigt, sind nach Sienna und nach Fiesole gefahren.
Mathis: Florenz hat eine aufregende und bewegende Historie, welche dort in zahlreichen Museen vorzufinden ist. Zum Beispiel haben wir den David gesehen, eine große Statue gemeißelt von Michelangelo.

Wie war die Planung?
Mathis und Friedrich: Es war sehr gut geplant, jedoch waren wir jeden Tag lange auf Achse und hätten mehr Pausen gebraucht.

Wie war die Zugfahrt?
Friedrich: 14 Stunden ist schon eine lange Fahrt, aber wir hatten auch Züge mit Schlafmöglichkeiten.
Mathis: Wir mussten leider ein paar Mal umsteigen, und gerade für so 2-Meter-Männer wie Keanu und mich war es anstrengend, jedoch aushaltbar.

Was habt ihr in der Freizeit gemacht?
Friedrich und Mathis: Die Abende haben uns sehr gut gefallen. Wir haben dort immer alle zusammen was gemacht.

Welche drei Dinge verbindet ihr mit dem Austausch?
Friedrich: Sonne, ausgehen, nette Leute
Mathis: offene Leute, schwimmen, neue Freunde

Könnt ihr den Austausch weiter empfehlen?
Mathis: Auf jeden Fall, die Erfahrung war einmalig und sehr inspirierend. Man findet neue Freunde und eine zweite Heimat in einem anderen Land.