Ein Tag auf dem Schreibfestival #klartext17 im Pavillon

Am Dienstag, 17.Oktober 2017, besuchte der Wahlpflichtkurs Journalismus der 8. Klassen das Schreibfestival #klartext17 im Kulturzentrum Pavillon, Hannover. An verschiedenen Stationen wurden Schreibtipps von Autorinnen, Medienmachern und einem Poetry Slamer namens Bas Böttcher vorgestellt. Mehr als 400 TeilnehmerInnen waren dabei. Das Schreibfestival #klartext17 hat alle Schüler eingeladen, um sie für das literarische und journalistische Schreiben zu inspirieren.
Das Ziel der Veranstalltung war die Förderung der Medienkompetenz (Medienproduktion) und des politischen Bewusstseins bei der Schülerschaft. Lehrer und Lehrerinnen waren ebenfalls herzlich eingeladen. Für sie wurden Unterrichtsideen für die Entwicklung der SchülerInnen und des Schulsystems vorgestellt.
Die Veranstalltung fing mit einem Begrüßungs Warm-up und einer Orientierung des Programmes für die SchülerInnen im Großen Saal bei Herrn Böttcher an. Dann durften sich die TeilnehmerInnen selber Programme (beispielsweise die Lesung von der Autorin Nikola Huppertz, die verschiedene Ausschnitte aus eigenen Büchern mitgebracht hat, oder auch beim Redakteur Jonas Burken, der über den Weg vom Journalist sein und das Volontariat gesprochen hat.) von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr aussuchen. Außerdem gab es noch eine Literatur Ecke, in der man sich an verschiedenen Ständen, beispielsweise das Poetry Plag (wo man selber Gedichte schreiben durfte), umschauen konnte. In allen Programmen wurden die Fragen der SchülerInnen ausführlich beantwortet. Auch Essen und Trinken standen den ganzen Tag zur Verfügung.
Zum Abschluss haben sich wieder alle SchülerInnen im Großen Saal versammelt, um ihre Eindrücke und neuen Erfahrungen zusammenzutragen. Auch Bas Böttcher war am Ende wieder dabei und hat einer seiner Lieblingsgedichte vorgetragen, welches ein kompliziertes Werkstück ist.

Ich persönlich fand das Schreibfestival sehr informativ und hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder diese Exkursion machen.
Nikta F., 8B

Am Dienstag, 17. Oktober 2017, haben wir, der WPK Journalismus Jahrgang 8, eine Exkursion zum Schreibfestival #klartext17 gemacht. Wir hatten dort die Möglichkeit, Workshops zu besuchen, bei denen wir Tipps und Tricks zum Schreiben verschiedener Textformen, sowie Einblicke in das Leben eines Journalisten bekamen. Ich habe drei dieser Workshops besucht und fand sie alle sehr informativ. In den Pausen konnten wir uns u. a. über verschiedene Organisationen informieren, wie die Junge Presse Niedersachsen (JPN).
Die Begrüßung hat Bastian „Bas“ Böttcher (Poetry Slammer) gemacht und uns damit einen lustigen Einstieg mit verdrehten Doppelworten in kurzen Slams geliefert. So wurde aus einem Tagtraum ein Traumtag und aus einem Sonnenschirm eine Schirmsonne.
Der erste Workshop, den ich besucht habe, war eine Lesung von Autorin Nikola Huppertz, die in ihren drei Buchpräsentationen verschiedene Formen von persönlichen Texten vorgestellt hat. Im ersten Buch „Wie ein Splitter im Mosaik“ geht es um Lioba, die versucht ihre persönlichen Probleme zu lösen und von ihrer Mutter den Tipp bekommt, Tagebuch zu schreiben. Im zweiten Buch „Mein Leben mal eben“ soll Anouk für ihren Mitschüler Songtexte schreiben und im dritten, aber noch nicht fertigen Buch „Spiel-Arten“ berichtet Kim über Erlebnisse in Form einer veröffentlichten Story. Nikola Huppertz hat uns für alle Varianten eines Textes, welche in eben genannten Büchern vorkommen, Schreibtipps gegeben, um eben diese anschaulich zu gestalten.
Im zweiten Workshop haben wir von Bas Böttcher mehrere sehr interessante und gleichzeitig lustige Slams zu hören bekommen und Tipps zum Schreiben solcher erhalten. Bas Böttcher hat uns Unterschiede zwischen Show, Idee und Text erklärt und wie man alle drei Varianten möglichst gut präsentieren kann. Im Detail bedeutet das, im Text z. B Doppeldeutigkeit von Worten zu verwenden oder bei einer Show das Verstellen der Stimme oder auch das Einbringen spezieller Effekte zu nutzen.
Im dritten und letzten Workshop, den ich besucht habe, hat ein Journalist der JPN erzählt, wie er die Ausbildung, das sogenannte Volontariat, bei dem man zwei Jahre lang ausschließlich das Handwerk eines Journalisten erlernt, gemacht hat und seinen jetzigen Berufsalltag erlebt. Er hat uns darauf hingewiesen, nicht Journalistik zu studieren, sondern beispielsweise Germanistik. Ein Journalist sollte als Voraussetzungen u. a. Menschenfreundlichkeit, Neugierde und Allgemeinwissen haben. Wir haben Tipps bekommen, wie man einen Bericht möglichst anschaulich und interessant für den Leser schreibt. Er empfiehlt z. B. einem „roten Faden“ zu folgen und die wichtige Nachricht direkt am Anfang zu nennen.

Für mich war es eine hilfreiche und spannende Exkursion, bei der ich viel gelernt habe und sie für alle Interessierten nur empfehlen kann.

Milla R., 8A

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